Auslandsaufenthalt USA

Visum und Vorbereitungsseminar

7. Mai 2018

Das Visumkrams war schrecklich stressig. Sobald ich von Do-it das DS-2019 Formular zugeschickt bekommen hatte, saß ich schon bald mit meinem Vater und einer guten Freundin der Familie, die Mutter einer Freundin, die ebenfalls ein Auslandsjahr gemacht hatte, also bereits mit dem Beantragen des Visums vertraut war, an einem Tisch und las die Instruktionen von Do-it für das Ausfüllen des Visums.

Die 40 Seiten die man online ausfüllen musste, hatten von Adressen über Namen und Reisepassnummern alles dabei.

By the way.. die Reisepassnummer beinhält keine Os das sind alles Nullen…und auch keine Bs sondern Achten… das Passbild dass ihr dort uploaded, muss ohne Brille, maximal 3 Monate alt, mit weißem Hintergrund, sichtbaren Ohren und 5cmx5cm groß sein. Die sind da recht streng. Außerdem solltet ihr schnellstmöglichst den Code rechts oben notieren, (das ist eine Art Anmeldungscode) da ihr ohne den nicht mehr reinkommt, falls ihr die vorgegebene Zeit überschreitet und man den auch nur umständlich einfach so wieder bekommt. Ich empfehle außerdem das Ganze, ob nun erfahren oder nicht, nicht allein auszufüllen. Da mir und meinem Vater, immer mal wieder kleine Tippfehler aufgefallen sind. Und 4 Augen sehen bekanntlich mehr als 2, bzw 6 mehr als 4.. oder so.

Ganz zum Schluss, kann man sich dann von ein paar Terminen einen aussuchen, in welchem man dann zum amerikanischen Konsulat fährt und ein sogenanntes Interview hat.

Freitag, 04.05.2018, 8:15

Dort angekommen, waren alle wirklich sehr sehr nett. Bis 15 Jahre darf man eine Person in das Gebäude mitehmen, wenn ich das richtig verstanden habe. Elektronische Geräte, Pinzette&Co gibt man am Eingang ab (meine Mutter hatte sogar ein Taschenmesser dabei). Die haben da aber solche Ablegemöglichkeiten.

Nehmt notfalls auf jeden Fall etwas Münzgeld mit, falls euer Passbild doch nicht den Erforderungen entspricht. War bei mir auf jeden Fall so…(Man kann dort eins machen)

Dann später, wurden noch meine Fingerabdrücke gescannt. Das Interview entpuppte sich, zu meiner Überraschung, als ein 2-minütiger Smalltalk, in dem ich Fragen wie Why do you want to do an exchangeyear? und Do you like your hostfamily? oder  Are you excited? beantwortete. Als ich letzteres bejahte, lachte der Mann sogar und sagte, Schüler in Amerika seien gar nicht groß anders als Schüler in Deutschland. Also Drama um nichts 🙂

Samstag, 05.05.2018, 9:30

Das Vorbereitungsseminar macht auch echt Spaß. Ich weiß nicht, ob ich da die Einzige bin, aber irgendwie werd ich da total aufgeregt wenn so viel Oragnisatorisches passiert. Es war mega toll noch Andere kennenzulernen und sich auszutauschen. Auch wenn ich die Einzige war, die in die Staaten fliegt. 1 Mädchen aus Irland, 6 aus Neuseeland und so in etwa 35 die nach Kanada gehen waren da noch. Sonst haben wir da auch noch Infos gegriegt, wie man sich in Problemsituationen verhalten soll, was passiert, wenn man die Gastfamilie wechseln möchte und so Zeugs halt. Am Nachmittag mit den Eltern, wurde auch noch über Versicherungen, Bankkarten, Gepäck, Flüge und Taschengeld geredet. Ein Gruppenbild, haben wir auch noch gemacht. Ganz zum Schluss bekommt man dann auch noch ein Heft mit den wichtisten Sachen. An dem restlichen Wochenende ist mir dann wieder aufgefallen dass ich so richtig glücklich mit meiner Organisationswahl bin, weil die immer alle komischen Fragen beantworten und echt super nett sind. Auch geben die einem immer Leitfaden mit, ohne die wir, beispielsweise das Visumkrams, bestimmt nicht so problemlos überstanden hätten.

 

You Might Also Like

No Comments

Leave a Reply