Auslandsaufenthalt USA

Zweiter Tag New York und Ankunft in der Gastfamilie

20. August 2018

         Auch der zweite Tag begann mit einem Frühstück im Hotel. Gleich danach stiegen wir in den Bus und fuhren zum One World Trade Center. Dort erzählte uns unsere Reiseführerin etwas über das 9 11 Memorial von den Terroranschlägen am 11. September 2001. Man merkte irgendwie relativ schnell, dass dieses Thema den Amerikanern sehr nahe geht und alle in der Gegend sehr leise waren. Das Denkmal selbst ist atemberaubend und ich empfehle es jedem, sich das mal anzuschauen. Die Stahlrahmen der beiden Becken werden von den Namen der vielen Opfer des Anschlags geziert. Hier und da sieht man eine Blume in den Namen Stecken und als ich unsere Reiseführerin fragte, welchen Zweck diese erfüllen, meinte sie, dass Angehörige an den Geburtstagen der Opfer immer wieder Blumen bringen und diese in die Namen stecken. Direkt daneben befindet sich das Westfield World Trade Center mit großartigen Shoppingmöglichkeiten.

Als nächtes ging es zum New York Water Taxi. Von dort konnten wir die Freiheitsstatue sehen und hatten einen schönen Ausblick auf die Skyline von Manhattan. Danach hatten wir ein Picknick auf einer kleinen Inselbar die extrem teuer war. Dann hatte eine Freundin von mir einen gigantischen Käfer in ihren Haaren und um ehrlich zu sein war es wirklich witzig. (Sorry not sorry)

Später, zurück im Bus, fuhren wir zur Brooklyn Bridge. Es war leider extrem windig und voll aber dennoch extrem cool. Witzigerweise befand sich tatsächlich ein Rapper inmitten eines Videodrehs als wir dort waren, ich konnte nur leider noch nicht ausfindig machen wer das war. 🙁

In Brooklyn, ging es nach Coney Island. Die Reiseführer gaben uns dort 1 1/2 Stunden Freizeit. Wir aßen und trinken etwas, ich wäre auch noch gerne an den Strand gegangen aber das hat sich dann irgenwie nicht mehr ergeben. Es war wunderschön dort und irgendwie, hat mich das extrem an das Buch Girl Online von Zoella erinnert weil das Setting irgendwie total kitschig war. Eine Freundin von mir meinte dann auch dass sie einmal einen Spielautomaten ausprobieren möchte und sofort packte sie das Spielfieber. Sie hat da dann tatsächlich 6 Dollar und ein frustriertes Gesicht liegen lassen und einen Passanten nach einem Dollar gefragt um weiterzuspielen, das war sooo witzig.

Wir haben dann in Brooklyn, in einem italienischem Restaurant (L&B Spumoni Garden), zu Abend gegessen und das war wirklich lecker.

Sobald alle mit Essen fertig waren, fuhr uns der Bus zum Top of the Rock Observation deck. Für mich, war das das Highlight von all den Dingen die wir die Tage dort erlebt haben. Selbst der Aufzug davon war echt cool, man hat sich ein bisschen gefühlt, wie in einem startenden Flugzeug. Man hat einfach über ganz Manhattan alle Lichter gesehen und sich total frei gefühlt. Dort oben ging eine leichte Brise und die einzigen Geräusche die man wahrnehmen konnte waren weit entfernte, hupende Taxis. Das war wirklich cool. Das ist auf jedenfall ein Muss für jeden der sich eines Tages New York anschauen möchte.

Zurück im Hotel musste ich, trotz Schlafmangel, erstmal mein Zeug zusammen packen da mein Shuttle Bus am nächsten Morgen um 4.30 abfuhr.

Am Flughafen war alles etwas strenger und hektischer, als an Flughäfen in Deutschland. Die Kontrollen dauern länger und auch das Gepäck Wiegen war strenger. Ich war mit nur 200 Gramm Übergewicht gezwungen, auszupacken. Tatsächlich hatte ich dann 3 paar Schuhe in der Hand weil mein Handgepäck bis zum letzten Eck voll war.

Der Flug von New York nach Phoenix war extrem unangenehm. Es gab oft starke Turbulenzen bei denen man nicht aufstehen drufte. Umso erleichterter war ich dann als ich in der Wüste ankam. Bei meiner Ankunft hatte es in Phoenix 43 Grad und es war aufgrunf der Zeitverschiebung von New York früh Morgens. Ich wusste zwar, dass es dort heiß ist, aber ich muss zugeben, dass mich die Hitze dann doch nochmal geschockt hatte. Meine Gastmutter, die beiden Gastschwestern und meine Local Coordinaterin empfingen mich herzlich und es war wirklich schön Sie alle endlich mal in Person zu sehen. Auch war es ein bisschen wie Nachhause fahren, weil der Trip in New York dann doch relativ anstrengend war. Meine Gastmutter hat versucht uns wachzuhalten, aber ich bin dann am frühen Nachmittag tot ins Bett gefallen, obwohl ich noch nichtmal angefangen hatte, auszupacken. Am nächsten Morgen bin ich dann um 4 Uhr morgens aufgewacht, weil es in Deutschland eben schon später war. Und ganz offen gesprochen, hab ich den Jet Lag auch jetzt noch ein bisschen 🙁

Am nächsten Tag, nach dem Frühstück und dem Auspacken ging es auch schon zu dem Konzert von Lil Uzi Vert und G-Eazy am Ak-chin Pavillon. Es war so heiß, ich war am Ende einfach nass als wir heim kamen. Auch hier ist mir irgendwie wieder aufgefallen, dass die Amis Sicherheit viel ernster nehmen. Man durfte keine Taschen mit rein nehmen und wenn, dann nur durchsichtige. Außerdem ist mir aufgefallen, dass die Amis sich auf den Konzerten viel mehr Platz lassen und obwohl alles voll ist, du noch mindestens einen halben Quadratmeter für dich hast. In Deutschland hatte ich das definitv anders in Erinnerung 🙂 Das Konzert war mega und auf jeden Fall 20$ und die Hitze wert.

9 11 Memorial

Westfield World Trade Center     

Wolkenkratzer World Trade Center

 

 

 

 

 

Freiheitsstatue Water Taxi              

New York Water Taxi Ausblick

Brooklyn Bridge

 

 

 

Coney Island Strandpromenade

dinner at L&B

Top of the Rock Observation Deck: Central Park

Top of the rock Observation Deck: Empire State Building

 

 

 

Konzert G-Eazy, Lil Uzi Vert

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